Neue Ortsmitte
Steckbrief
Projektbeschreibung/-ziele:
Im Rahmen der "Dorferneuerung" soll der bestehende Springbrunnenpark zur neuen Ortsmitte (vorläufiger Projektname) umgestaltet werden.
Die "Dorferneuerung" ist ein Förderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalens. Dabei liegt die Planung und Durchführung für diese Maßnahme grundsätzlich erstmal bei der Stadt Meschede. Grevenstein und seine Bürger sind jedoch dazu aufgerufen, ihre eigenen Ideen und Vorschläge in die Planung einzubringen.
Bereits im Jubiläumsjahr 2014 gab es in Grevenstein einen Aufruf zu einem Ideenwettbewerb zur Gestaltung der Fläche. Auch damals schon sollten Ideen aus der Dorfbevölkerung gesammelt werden, die an das 700-jährige Stadtjubiläum, an das 650-jährige Bestehen der Pfarrgemeinde sowie an das 350-jährige Bestehen der Schützenbruderschaft erinnern.
Dieses Vorhaben kam damals leider nicht zur Umsetzung. Die Ideen und Vorschläge sollen jedoch bei den anstehenden Planungen nochmals aufgegriffen und bewertet werden, sofern sie in das spätere Gesamtkonzept passen.
Umsetzungszeitraum:
Im Jahr 2023 sollen zunächst erste Ideen gesammelt werden, um daraus das Nutzungskonzept für die Neugestaltung zu entwickeln. Im darauf folgenden Jahr erfolgt mit Unterstützung eines Planungsbüros die Detailplanung, bevor es 2025 in die Umsetzung geht.
Beteiligte:
Projektteam:
Vertreter der ortsansässigen Vereine (Erstellung Nutzungskonzept)
Dorfgemeinschaft Grevenstein: Marcel Hümmeler, Carsten Mönig, Kevin Drees, Sabrina Graßkemper, Joachim Bücker
Ortsvorsteher Thomas Jostes
Bau-Tagebuch
25.04.2023:
In der letzten Ausgabe der Zeitschrift "Grevensteiner Dorfleben" wurden alle Grevensteinerinnen und Grevensteiner dazu aufgerufen, sich an den Planungen zur Umgestaltung des Springbrunnenparks zu beteiligen. Da es jedoch dazu keine Rückmeldungen gab hatten Ortsvorsteher Thomas Jostes und die Dorfgemeinschaft Grevenstein alle ortsansässigen Vereine zum 1. gemeinsamen Treffen am 25.04.2023 eingeladen. So konnte sichergestellt werden, dass von Anfang an möglichst alle Interessenslagen berücksichtigt werden.
Über die Inhalte des Treffens wurde ein Ergebnisprotokoll angefertigt, welches HIER zum Abruf bereit steht.
20.09.2023:
Die Projektgruppe traf sich nach der Sommerpause erneut, um die offenen Fragestellungen aus der 1. Sitzung zu klären. Darüber hinaus wurde über den aktuellen Planungsstand bei der Stadt Meschede berichtet und einzelne konkrete Vorschläge gesammelt.
Einzelheiten können dem Ergebnisprotokoll entnommen werden, welches HIER zum Abruf bereit steht.
06.08.2024:
Vertreter des Schützenvereins und der Dorfgemeinschaft trafen sich gemeinsam mit Ortsvorsteher Thomas Jostes, um den 1. Entwurf für die Umgestaltung des Dorfplatzes zu erörtern. Des Weiteren wurde abgestimmt, ob und wie eine Umgestaltung des Schützenplatzes über das Förderprogramm möglich ist.
Das Ergebnisprotokoll des Abends steht HIER zum Abruf bereit.
30.12.2024 und 06.01.2025
Das Projektteam der Dorfgemeinschaft und Ortsvorsteher Thomas Jostes trafen sich am 30.12.2024 im Michael-Stappert-Haus, um die neuen Entwürfe für einen Unterstand zu besprechen und festzulegen, in welchem Umfang Eigenleistungen bei der Umsetzung des Projektes erbracht werden können. Als fachkundige Gäste waren Josef Koch und Jonas Mertens anwesend.
Die Anwesenden einigten sich auf den neuen Entwurf des Unterstandes, da dieser sich deutlich besser in die Fläche und die bestehenden Wege einfügt und insgesamt einen offeneren und höherwertigeren Eindruck vermittelt.
Einige Tage später fand ein weiteres Treffen statt, an dem Thomas Jostes, Marcel Hümmeler und Josef Koch teilnahmen. Vor Ort wurden Aufmaße genommen, um den Umfang der Eigenleistungen genauer zu bestimmen. Diese umfassen im Wesentlichen die Pflasterarbeiten, die Verkleidung der Innenflächen des Unterstandes, Elektro-Installationen, das Entfernen des Bewuchses und das Anlegen der niedrigen Bepflanzung.
Auf Grundlage der Gespräche hat die Dorfgemeischaft ein Leistungsverzeichnis erstellt. Dieses dient im Wesentlichen zur nachvollziehbaren Abgrenzung der Eigenleistungen und bildet die Grundlage zur abschließenden Kostenermittlung durch das beauftragte Planungsbüro. Das Projektteam geht derzeit davon aus, dass Eigenleistungen in einer Größenordnung von ca. 300 Stunden eingebracht werden können.
Hier einige Skizzen zum neuen Unterstand:
Skizze 1
Skizze 2
Skizze 3
Skizze 4